Eigene Anwendungen entwickeln ============================= mpylab trennt fachlichen Messablauf, Gerätetopologie und Hardwarezugriff. Eine Anwendung kann vorhandene Teile kombinieren oder gezielt erweitern. Die wichtigsten Erweiterungsebenen sind: * eine vorhandene Messklasse über ein neues Skript konfigurieren; * eine neue Klasse auf Basis von ``Measure`` entwickeln; * einen Gerätetreiber für eine bestehende Gerätebasisklasse ergänzen; * einen UI-Adapter oder Worker für eine Bedienoberfläche bereitstellen; * EUT-Überwachung oder Reports als austauschbare Komponenten ergänzen. Beginnen Sie mit :doc:`architecture`. Das :doc:`tutorial` führt anschließend anhand eines virtuellen Verstärkertests durch Konfiguration, DOT-Graph, Autosave, Tests und die spätere UI-Anbindung. Für Störfestigkeitsanwendungen zeigt :doc:`eut-monitoring` sowohl die Konfiguration vorhandener Messklassen als auch die Entwicklung und sichere Einbindung eigener EUT-Monitore. .. toctree:: :maxdepth: 2 architecture tutorial measurement-classes device-behavior drivers multichannel-drivers eut-monitoring ui-workers quantities tool-modules testing path-corrections Grundregeln ----------- * Hardwarezugriff gehört in Gerätetreiber und Worker, nicht in den UI-Thread. * Messwerte werden als SCUQ-Quantities mit Einheit und Unsicherheit geführt. * DOT-Conditions erhalten ihre Werte über einen expliziten Kontext. * RF-Off und Gerätegrenzen sind Sicherheitsfunktionen, keine UI-Details. * Lange Messungen müssen fortsetzbar und ihre Ergebnisse rückführbar sein. * Neue Abläufe werden zuerst mit virtuellen Geräten getestet.