Eine Messung durchführen ======================== Dieser Einstieg richtet sich an Anwender, die eine vorhandene mpylab- Messklasse und ein vorhandenes Skript verwenden möchten. 1. Installation prüfen ---------------------- Installieren Sie mpylab in einer virtuellen Umgebung und prüfen Sie zunächst einen virtuellen Ablauf. Die notwendigen Befehle stehen unter :doc:`../getting-started/index`. 2. Messablauf auswählen ----------------------- Unter :doc:`../measurements/index` finden Sie die vorhandenen Abläufe: * MSC-Haupt- und EUT-Kalibrierung, Emission und Störfestigkeit; * TEM-/GTEM-Verifikation, e0y, Emission und Störfestigkeit; * Verstärkercharakterisierung im Rack- und Direktaufbau. Beachten Sie die fachliche Reihenfolge. Eine Störfestigkeits- oder Emissionsmessung kann Referenzdaten aus vorausgehenden Messungen benötigen. Für Störfestigkeitsmessungen erklärt :doc:`EUT-Überwachung verwenden <../framework/eut-monitoring>` die manuellen und automatischen Überwachungsparameter der vorhandenen Klassen. 3. Konfiguration prüfen ----------------------- Eine ``conf.py`` legt Ein- und Ausgabedateien, Messparameter und Suchverzeichnisse fest. DOT-Dateien beschreiben Geräte und Signalpfade; INI- und DAT-Dateien enthalten Geräte- und Korrekturdaten. Beginnen Sie mit der :doc:`DOT-Referenz <../configuration/dot>`, der :doc:`INI- und DAT-Referenz <../configuration/instrument-data>` und dem :doc:`Konfigurationsablauf <../configuration/workflow>`. Führen Sie vor dem Hardwarezugriff die :doc:`Validierung <../configuration/validation>` aus. 4. Virtuell und mit Preflight starten ------------------------------------- Der virtuelle Lauf soll dasselbe Messskript und dieselben öffentlichen Gerätemethoden wie der Hardwarelauf verwenden. Prüfen Sie dabei: * Frequenzen, Pegel, Positionen und Datensatzbeschreibungen; * erwartete Ausgabedateien; * Autosave und Fortsetzen; * RF-Off und Schutzgrenzen; * Auswertung und gegebenenfalls Report. Nutzen Sie bei sicherheitskritischen TEM-Abläufen zusätzlich die ``HARDWARE_TEST.md`` der jeweiligen Template-Konfiguration. 5. Ergebnisse sichern ---------------------- Das finale Pickle ist der vollständige Historiencontainer. Rohdaten, verarbeitete DAT-Dateien und Reports sind daraus abgeleitete Sichten. Der Umgang mit Autosave-, Zwischenstands- und Historien-Pickles ist unter :doc:`../results/history-files` beschrieben. Bei unerwartetem Verhalten wechseln Sie zu :doc:`Ein Problem untersuchen `.