Eine Messung durchführen¶
Dieser Einstieg richtet sich an Anwender, die eine vorhandene mpylab- Messklasse und ein vorhandenes Skript verwenden möchten.
1. Installation prüfen¶
Installieren Sie mpylab in einer virtuellen Umgebung und prüfen Sie zunächst einen virtuellen Ablauf. Die notwendigen Befehle stehen unter Einstieg.
2. Messablauf auswählen¶
Unter Messklassen finden Sie die vorhandenen Abläufe:
MSC-Haupt- und EUT-Kalibrierung, Emission und Störfestigkeit;
TEM-/GTEM-Verifikation, e0y, Emission und Störfestigkeit;
Verstärkercharakterisierung im Rack- und Direktaufbau.
Beachten Sie die fachliche Reihenfolge. Eine Störfestigkeits- oder Emissionsmessung kann Referenzdaten aus vorausgehenden Messungen benötigen. Für Störfestigkeitsmessungen erklärt EUT-Überwachung verwenden die manuellen und automatischen Überwachungsparameter der vorhandenen Klassen.
3. Konfiguration prüfen¶
Eine conf.py legt Ein- und Ausgabedateien, Messparameter und
Suchverzeichnisse fest. DOT-Dateien beschreiben Geräte und Signalpfade;
INI- und DAT-Dateien enthalten Geräte- und Korrekturdaten. Beginnen Sie mit
der DOT-Referenz, der INI- und
DAT-Referenz und dem
Konfigurationsablauf. Führen Sie vor dem
Hardwarezugriff die Validierung aus.
4. Virtuell und mit Preflight starten¶
Der virtuelle Lauf soll dasselbe Messskript und dieselben öffentlichen Gerätemethoden wie der Hardwarelauf verwenden. Prüfen Sie dabei:
Frequenzen, Pegel, Positionen und Datensatzbeschreibungen;
erwartete Ausgabedateien;
Autosave und Fortsetzen;
RF-Off und Schutzgrenzen;
Auswertung und gegebenenfalls Report.
Nutzen Sie bei sicherheitskritischen TEM-Abläufen zusätzlich die
HARDWARE_TEST.md der jeweiligen Template-Konfiguration.
5. Ergebnisse sichern¶
Das finale Pickle ist der vollständige Historiencontainer. Rohdaten, verarbeitete DAT-Dateien und Reports sind daraus abgeleitete Sichten. Der Umgang mit Autosave-, Zwischenstands- und Historien-Pickles ist unter Messhistorie und Ausgabedateien beschrieben.
Bei unerwartetem Verhalten wechseln Sie zu Ein Problem untersuchen.